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Eine Sprache für alle?

Dada-Parcours für Jung und Alt

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Wie erforscht man eine Kunstbewegung, die flüchtig, widersprüchlich und radikal experimentell war? Der Dada-Parcours lädt dazu ein, mehr über die sprachlichen Experimente zu erfahren, die 1916 im historischen Cabaret Voltaire an der Spiegelgasse 1 stattfanden. Sie inspirieren bis heute zahllose Künstlerinnen und Künstler in allen Bereichen und werden so immer wieder fortgeführt.

Der Dada-Parcours umfasst den freien Besuch der Ausstellung «DadaZwischenSprachen» im Gewölbekeller des Cabaret Voltaire. Vor oder nach dem Besuch der Ausstellung können Jung und Alt auf einem Parcours wie die Dadaist:innen mit Sprache experimentieren oder den Blick von Forschenden einnehmen: Wie klingen Lautgedichte? Was kann man mit einzelnen Buchstaben alles anstellen? Wie entziffert man kaum leserliche Dada-Manuskripte? Und wer und was ging im Laufe der Geschichte vergessen?

Zum Dada-Parcours gehört auch die Bar, wo neben Kaffee etwa ein Hugo-Highball oder ein Tzara-Tzirup genossen werden kann – ebenso wie die Dada-Bibliothek mit einer Auswahl an Dada-Publikationen.

Dada und das Cabaret Voltaire sind ein bedeutendes Stück Zürcher Stadtgeschichte von internationaler Relevanz. Dada zählt zu den wichtigsten Avantgardebewegungen des 20. Jahrhunderts, deren Impulse bis heute nachwirken. Ein idealer Ausflug also, um gelebte Forschung und lebendige Kulturgeschichte zu erleben.

Salome Hohl, M.A.
Künstlerische Leiterin Cabaret Voltaire, Ko-Leiterin SNF-Agora Projekt
Prof. Dr. Sandro Zanetti
UZH, Ko-Leiter SNF-Agora Projekt
Prof. Dr. Tomáš Glanc
UZH, Mitarbeiter SNF-Agora Projekt
Monica Unser, M.A.
Assistenzkuratorin Cabaret Voltaire